Schwingrinne
Sicherer und sauberer Transport von Spänen & Co.
Späne und Schüttgüter kontrolliert fördern und dosieren
Schwingrinnen von KÖBO ECO>PROCESS transportieren Späne und andere schüttfähige Materialien mithilfe gezielter Schwingbewegungen. Sie eignen sich besonders für die gleichmäßige und einstellbare Übergabe an Spänezentrifugen, Zerkleinerer, Sammelbehälter oder nachgeschaltete Fördersysteme.
Je nach Ausführung kann die Schwingrinne zusätzlich mit einem Siebboden ausgestattet werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Materialfraktionen trennen oder grobe Fremdteile bereits während des Transports ausscheiden.
Rinnengeometrie, Förderstrecke, Antrieb und weitere Komponenten werden auf das Fördergut, den erforderlichen Materialdurchsatz und die Einbausituation abgestimmt.
METALLBEARBEITUNG
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Zerspanung
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SPÄNEAUFBEREITUNG
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RECYCLING
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SCHÜTTGUTHANDLING
Schwingrinnen für Transport, Dosierung und Materialtrennung
Eine Schwingrinne – auch als Schwingförderrinne oder Vibrationsrinne bezeichnet – besteht aus einem elastisch gelagerten Rinnenkörper, der durch elektromechanische Vibrationsantriebe in eine gerichtete Schwingbewegung versetzt wird. Diese Bewegung transportiert das Fördergut kontinuierlich zur vorgesehenen Übergabe- oder Abwurfstelle.
Da weder ein umlaufendes Förderband noch eine Förderkette erforderlich ist, besitzt das System nur wenige unmittelbar mit dem Fördergut in Kontakt stehende bewegliche Bauteile. Das erleichtert die Reinigung und ermöglicht einen zuverlässigen Dauerbetrieb.
Die Fördergeschwindigkeit und der Materialstrom können innerhalb des ausgelegten Arbeitsbereichs an die jeweilige Aufgabe angepasst werden.
Der tatsächlich erreichbare Durchsatz hängt unter anderem vom Fördergut, seiner Schüttdichte und Feuchtigkeit sowie von der Rinnengeometrie und Förderstrecke ab.
Aufbau einer Schwingrinne
Der Grundkörper besteht aus einer robust ausgeführten Förderrinne, deren Länge, Breite, Bodenform und Neigung projektspezifisch festgelegt werden. Die Rinne wird auf elastischen Federelementen gelagert und durch seitlich oder unterhalb angeordnete Vibrationsantriebe in Schwingung versetzt.
Die Antriebe erzeugen eine gerichtete Bewegung, durch die das Material innerhalb der Rinne schrittweise zur Abwurfstelle transportiert wird. Die Abstimmung von Antrieb, Lagerung und Rinnenkörper ist entscheidend für einen gleichmäßigen Materialfluss.
Abhängig von Fördergut und Anwendung kann die Schwingrinne beispielsweise ergänzt werden durch:
• einen Siebboden zur Trennung unterschiedlicher Materialfraktionen,
• austauschbare Verschleißauskleidungen,
• eine Abdeckung zum Schutz vor Materialaustritt und äußeren Einflüssen,
• Einfülltrichter und definierte Übergabestellen,
• eine angepasste Unterkonstruktion,
• eine regelbare Antriebssteuerung.
Typische Fördergüter und Anwendungsfälle
Typische Fördergüter
Schwingrinnen eignen sich – abhängig von ihrer jeweiligen Ausführung – für unterschiedliche Späne und schüttfähige Materialien:
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feine und kurze Metallspäne
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Schleifspäne und Schleifschlämme bei geeigneter Konsistenz
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Bruchspäne
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feuchte oder mit Kühlschmierstoff benetzte Späne
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kleine frei fließende Späne
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trockene industrielle Schüttgüter
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lange oder knäuelartige Späne bei entsprechend abgestimmter Rinnengeometrie
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Materialgemische, die während des Transports abgesiebt oder getrennt werden sollen
Bei schlecht fließenden, stark anhaftenden oder knäuelbildenden Materialien wird die Ausführung gezielt auf das Fließ- und Förderverhalten abgestimmt.
Typische Anwendungen
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Dosierte Beschickung: Gleichmäßige Zuführung von Spänen zu Spänezentrifugen, Zerkleinerern, Brikettierpressen oder weiteren Aufbereitungsanlagen.
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Materialtransport: Kontinuierlicher Transport zwischen Bearbeitungsmaschinen, Förderanlagen, Behältern und nachgeschalteten Prozessstufen.
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Verteilung und Übergabe: Kontrollierte Verteilung des Förderguts auf Sammelbehälter, Container oder mehrere weiterführende Anlagenkomponenten.
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Absiebung und Vortrennung: Ausscheidung grober Fremdteile oder Trennung verschiedener Materialfraktionen durch einen entsprechend ausgeführten Siebboden.
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Austrag aus Behältern: Gleichmäßiger Austrag von Spänen oder Schüttgütern aus Vorrats- und Sammelbehältern.
Auslegung und Funktionsweise
Auslegung der Schwingrinne
Jede Schwingrinne wird passend zur konkreten Förderaufgabe ausgelegt.
Zu den wichtigen Auslegungsparametern gehören:
• Art, Form und Größe des Förderguts,
• Schüttdichte und Materialmenge,
• Feuchtigkeit und Kühlschmierstoffanteil,
• gewünschter Materialdurchsatz,
• Rinnenbreite und Förderstrecke,
• erforderliche Fördergeschwindigkeit,
• Einbauhöhe und vorhandener Bauraum,
• Verschleiß- und Temperaturbelastung,
• gewünschte Dosier- oder Siebfunktion,
• Schnittstellen zu vor- und nachgelagerten Anlagen.
Schwingrinnen eignen sich insbesondere für horizontale und leicht ansteigende Förderstrecken. Müssen größere Höhenunterschiede überwunden werden, kann die Schwingrinne mit einem dafür geeigneten Fördersystem kombiniert werden.
So funktioniert eine Schwingrinne
1. Aufgabe des Förderguts
Späne oder Schüttgüter gelangen über eine Bearbeitungsmaschine, einen Trichter, einen Behälter oder ein vorgelagertes Fördersystem in die Schwingrinne.
2. Aktivierung der Vibrationsantriebe
Die elektrischen Vibrationsantriebe versetzen den elastisch gelagerten Rinnenkörper in eine definierte Schwingbewegung.
3. Gerichtete Materialbewegung
Durch das Zusammenspiel von Schwingungsrichtung, Frequenz und Amplitude wird das Fördergut innerhalb der Rinne schrittweise vorwärtsbewegt.
4. Einstellung des Materialstroms
Der Materialdurchsatz wird innerhalb des vorgesehenen Arbeitsbereichs an die Anforderungen der nachfolgenden Anlage angepasst.
5. Optionale Materialtrennung
Bei einer Ausführung mit Siebboden fallen kleinere Bestandteile durch die definierten Öffnungen, während größere Teile weitertransportiert werden.
6. Übergabe des Förderguts
Am Ende der Förderstrecke gelangt das Material kontrolliert in einen Behälter oder an das nachgeschaltete Förder- beziehungsweise Aufbereitungssystem.
Vorteile einer Schwingrinne
Einfache Reinigung
Der übersichtliche und gut zugängliche Rinnenkörper erleichtert die Reinigung und Kontrolle der materialführenden Bereiche.
Optionale Materialtrennung
Mit einem entsprechend ausgeführten Siebboden können unterschiedliche Materialfraktionen getrennt oder grobe Fremdteile ausgeschieden werden.
Kontrollierter Materialfluss
Fördergeschwindigkeit und Materialdurchsatz lassen sich innerhalb des ausgelegten Arbeitsbereichs an den nachfolgenden Prozess anpassen.
Wartungsarmer Betrieb
Da weder ein umlaufendes Förderband noch eine Förderkette erforderlich ist, besitzt die Schwingrinne nur wenige unmittelbar am Förderprozess beteiligte Verschleißteile.
KÖBO ECO>PROCESS
Schwingrinne individuell auslegen lassen
Sie möchten Späne oder Schüttgüter kontrolliert transportieren, dosieren oder während der Förderung trennen? KÖBO ECO>PROCESS entwickelt die Schwingrinne passend zu Ihrem Fördergut, dem benötigten Durchsatz und der vorhandenen Einbausituation.
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