Fördertechnik

Spänebunker für Metallspäne

Metallspäne zentral zwischenlagern und kontrolliert verladen

Spänebunker von KÖBO ECO>PROCESS sammeln und lagern Metallspäne zwischen, bevor diese verladen, entsorgt oder einer nachgeschalteten Aufbereitungsanlage zugeführt werden. Als Einzelbunker oder modulare Bunkeranlage schaffen sie definierte Sammelvolumina und ermöglichen eine kontrollierte Übergabe an Lkw, Eisenbahnwaggons, Container oder weitere Fördersysteme.

Spänebunkeranlage von KÖBO ECO>PROCESS

METALLBEARBEITUNG

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Zerspanung

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AUTOMOBILINDUSTRIE

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MASCHINENBAU

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METALLRECYCLING

Überblick

Spänebunker für die zentrale Zwischenlagerung

Ein Spänebunker ist eine großvolumige Lagereinheit für vorzugsweise gebrochene oder schüttfähige Metallspäne. Er nimmt die aus der Produktion ankommenden Späne auf, lagert sie zwischen und gibt sie kontrolliert an Transport-, Entsorgungs- oder Aufbereitungssysteme weiter.

Dadurch lässt sich die Späneentsorgung zeitlich von der laufenden Produktion entkoppeln. Anfallende Späne müssen nicht unmittelbar abgefahren oder manuell in einzelne Behälter umgefüllt werden, sondern können zunächst in einem zentralen Bunkersystem gesammelt werden.

KÖBO ECO>PROCESS realisiert Spänebunker als Einzelbunker oder in modularer Batteriekonstruktion. Mehrere Bunker ermöglichen es, unterschiedliche Werkstoffe getrennt zu sammeln, sofern die vorgeschaltete Förder- und Verteiltechnik entsprechend ausgelegt ist.

Zum Lieferumfang können neben den Bunkern auch die erforderliche Stahlbaukonstruktion, Aufstiege, Wartungsstege, vorgeschaltete Förderer, Verteiltechnik und Einrichtungen zur kontrollierten Verladung gehören.

Bei langen oder stark büscheligen Spänen kann vor der Einlagerung eine Zerkleinerung erforderlich sein. Die konkrete Ausführung richtet sich deshalb nach Spanform, Material, Schüttdichte, Lagervolumen und nachgeschaltetem Prozess.

Bunkeranlage anfragen

Einsatz

Warum eine zentrale Spänelagerung sinnvoll ist

In metallverarbeitenden Betrieben können innerhalb kurzer Zeit große Mengen an Metallspänen anfallen. Fehlt eine abgestimmte Zwischenlagerung, entstehen häufig organisatorische und betriebliche Probleme.

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Hoher Platzbedarf: Viele einzelne Sammelbehälter beanspruchen Produktions- und Verkehrsflächen und erschweren einen geordneten Materialfluss.

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Manueller Handhabungsaufwand: Das wiederholte Wechseln, Transportieren und Entleeren kleinerer Behälter bindet Personal und erfordert zusätzliche innerbetriebliche Transporte.

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Vermischung unterschiedlicher Werkstoffe: Werden beispielsweise Aluminium-, Stahl-, Edelstahl- oder Messingspäne gemeinsam gesammelt, kann dies die nachgelagerte Verwertung erschweren und den erzielbaren Materialwert beeinflussen.

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Unregelmäßige Entsorgungsabläufe: Schwankende Spänemengen und häufige Behälterwechsel können die Planung von Abholung, Verladung und Weiterverarbeitung erschweren.

Ein zentraler Spänebunker schafft definierte Lagerkapazitäten und verbindet die laufende Produktion mit nachgeschalteten Entsorgungs-, Verlade- oder Aufbereitungsprozessen.

KONSTRUKTION UND FUNKTION

Aufbau des Spänebunkers

Der Spänebunker besteht aus einer robusten Stahlkonstruktion und kann mit einem Volumen von bis zu 9 m³ je Einzelbunker ausgeführt werden. Für größere Lagerkapazitäten lassen sich mehrere Einzelbunker zu einer modularen Bunkeranlage kombinieren.

Am Bunkerauslauf befindet sich eine vertikal verfahrbare Schieberplatte. Diese wird über eine Hubspindel mit Getriebemotor bewegt und ermöglicht die kontrollierte Öffnung und Schließung des Auslaufs.

Ein geneigter Bunkerboden unterstützt den Materialfluss in Richtung der Austragsöffnung. Abhängig von Spanform und Fließverhalten können zusätzliche Austrags- oder Auflockerungseinrichtungen erforderlich sein.

Zum Anlagenumfang können außerdem gehören:
• Stahlbaukonstruktion mit Stützen
• Aufstiege und Wartungsstege
• Vorgeschaltete Kratzer- oder andere Späneförderer
• Verteil- und Übergabeeinrichtungen
• Elektrisch angetriebene Austragsschieber
• Optionale Wiegeeinrichtung
• Steuerungs- und Sicherheitstechnik
• Übergaben zu Lkw, Waggons, Containern oder nachgeschalteten Anlagen

Funktionsweise des Spänebunkers

1. Zuführung der Metallspäne: Die Späne werden über einen vorgeschalteten Förderer zur Bunkeranlage transportiert.

2. Verteilung auf den Bunker: Das Material gelangt über eine definierte Übergabestelle in den vorgesehenen Einzelbunker.

3. Zwischenlagerung: Die Metallspäne werden im Bunker gesammelt, bis das geplante Lagervolumen oder der vorgesehene Verladezeitpunkt erreicht ist.

4. Öffnung des Bunkerauslaufs: Zur Entleerung wird die vertikale Schieberplatte über die motorisch betriebene Hubspindel geöffnet.

5. Materialaustrag: Die Späne bewegen sich über den geneigten Bunkerboden zur Austragsöffnung.

6. Verladung oder Weitergabe: Das Material gelangt direkt in einen Lkw, Eisenbahnwaggon oder Container beziehungsweise auf einen nachgeschalteten Förderer.

Bei einer Bunkeranlage mit mehreren Kammern kann die vorgeschaltete Verteiltechnik unterschiedliche Metallspäne gezielt den jeweiligen Bunkern zuordnen.

TECHNISCHE ECKDATEN

Ausführung der Spänebunkeranlage

Typische Lagermaterialien

Gebrochene oder ausreichend schüttfähige Metallspäne, beispielsweise Stahl-, Aluminium-, Edelstahl-, Messing- oder Gussspäne

Volumen

Bis zu 9 m³ je Einzelbunker

Erweiterung

Mehrere Einzelbunker als modulare Batteriekonstruktion kombinierbar

Befüllung

In der Regel über vorgeschaltete Kratzerförderer oder andere geeignete Fördersysteme

Bunkerauslauf

Vertikal verfahrbare Schieberplatte

Antrieb des Schiebers

Hubspindel mit Getriebemotor

Entleerung

Über einen geneigten Bunkerboden in Lkw, Eisenbahnwaggons, Container oder nachgeschaltete Fördersysteme

Optionen

Wiegeeinrichtung, Materialverteilung, Stahlbau, Aufstiege, Wartungsstege sowie angepasste Steuerungs- und Sicherheitstechnik

Hinweis

Die konkrete Ausführung richtet sich nach Spanform, Werkstoff, Schüttdichte, Lagervolumen, Befüllkonzept und gewünschter Art der Entleerung.

Vorteile eines Späne­bunkers

Sauberkeit und Sicherheit

Eine eingehauste oder geschlossen ausgeführte Bunkeranlage kann die unkontrollierte Verteilung von Spänen reduzieren und zu geordneten Arbeits- und Verkehrsflächen beitragen.

Effiziente Zwischenlagerung

Große Spänemengen werden zentral gesammelt und bis zur Verladung oder Weiterverarbeitung in einem definierten Bunkervolumen zwischengelagert.

Sortenreine Spänesammlung

Bei einer Anlage mit mehreren Einzelbunkern und entsprechend ausgelegter Verteiltechnik können unterschiedliche Werkstoffe getrennt gesammelt werden.

Entkopplung von Produktion und Entsorgung

Die Zwischenlagerung gleicht unterschiedliche Materialmengen und Abholintervalle aus. Die laufende Produktion ist dadurch weniger stark an einzelne Entleerungs- oder Verladevorgänge gebunden.

Flexible Lagerkapazität

Einzelbunker lassen sich abhängig vom benötigten Gesamtvolumen zu einer modularen Bunkeranlage kombinieren.

Optionale Gewichtserfassung

Eine automatische Wiegeeinrichtung kann das Verladegewicht erfassen und die Planung und Dokumentation der Materialabfuhr unterstützen.

Kontrollierte Verladung

Motorisch betriebene Schieber ermöglichen eine gezielte Entleerung und die direkte Übergabe der Späne an Lkw, Waggons, Container oder weitere Förderanlagen.

Reduzierter Handhabungsaufwand

Automatisierte Befüll- und Entleerungsabläufe verringern den Bedarf an manuellen Behälterwechseln und innerbetrieblichen Transportvorgängen.

EINSATZBEREICHE

Anwendungsbereiche von Spänebunkern

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Spanende Metallbearbeitung: Zwischenlagerung von Metallspänen aus Dreh-, Fräs-, Bohr- und weiteren Bearbeitungsprozessen.

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Automobilindustrie: Zentrale Sammlung großer Spänemengen aus der Fertigung von Motoren-, Getriebe- und Fahrzeugkomponenten.

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Maschinen- und Anlagenbau: Zusammenführung und Zwischenlagerung von Spänen aus verschiedenen Bearbeitungsmaschinen und Fertigungsbereichen.

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Werkzeugmaschinenindustrie: Integration in zentrale Späneentsorgungs- und Späneaufbereitungssysteme für einzelne Maschinen oder Maschinengruppen.

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Luft- und Raumfahrt: Getrennte Sammlung hochwertiger Metallspäne, beispielsweise aus Aluminium-, Titan- oder weiteren bearbeitungsintensiven Werkstoffen.

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Metallrecycling: Zwischenlagerung und kontrollierte Verladung sortierter Metallspäne zur anschließenden Wiederverwertung.

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Gießereien: Bereitstellung geeigneter und entsprechend aufbereiteter Metallspäne für nachgeschaltete Verwertungs- oder Schmelzprozesse.

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Späneaufbereitung: Einsatz als Puffer zwischen Zerkleinerern, Zentrifugen, Brikettierpressen, Förderanlagen und Verladestationen.

EINSATZBEREICHE

Warum KÖBO ECO>PROCESS?

Individuelle Bunkeranlagen

Volumen, Anzahl der Bunker, Austragstechnik, Stahlbau und Verladepunkte werden auf das Materialaufkommen und die vorhandene Produktionsumgebung abgestimmt.

Komplettsysteme aus einer Hand

KÖBO ECO>PROCESS verbindet Spänebunker mit Förderern, Verteiltechnik, Späneaufbereitung, Containerbeschickung und Steuerungstechnik zu einem abgestimmten Gesamtsystem.

Erfahrung im industriellen Spänemanagement

Unsere Lösungen berücksichtigen die Anforderungen der Metallbearbeitung, der zentralen Späneentsorgung und der anschließenden Materialverwertung.

Service über den gesamten Lebenszyklus

Wir begleiten Ihr Projekt von der Planung und Konstruktion über Montage und Inbetriebnahme bis zur Wartung, Ersatzteilversorgung und späteren Anpassung der Anlage.

KÖBO ECO>PROCESS

Passende Bunkeranlage für Ihre Metallspäne

Wir analysieren Spanform, Werkstoff, Schüttdichte, Spänemenge, gewünschtes Lagervolumen und die geplante Weiterverarbeitung und entwickeln daraus eine passende Spänebunkeranlage.

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